Menu

Zur GPA-djp Jugend:

Infos für Handelslehrlinge:

Blog via E-Mail abonnieren

Gib Deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Schließe dich 3.736 anderen Abonnenten an

© 2012 BlogName - All rights reserved.

Firstyme WordPress Theme.
Designed by Charlie Asemota.

GPA-djp kürt besten kaufmännischen Lehrling Salzburgs

Mai 12, 2015 - Author: barbarakasper

17- jährige Christine Schnitzhofer (Bild: Mitte) aus Seekirchen setzte sich gegen starke Konkurrenz aus dem ganzen Bundesland durch

„Der Lehrlingswettbewerb der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) hat eine lange Tradition. Auch in diesem Jahr beteiligten sich über 2.300 kaufmännische Lehrlinge aus dem gesamten Bundesland. Am 9. Mai wurden die Top platzierten der Klassen zur Landesausscheidung eingeladen, um die Besten der Besten zu ermitteln“, freut sich Ines Rehrl, Jugendsekretärin der GPA-djp Salzburg.

Starke Konkurrenz

Die 17-jährige Christine Schnitzhofer aus Seekirchen konnte sich schlussendlich gegen eine beachtlich starke Konkurrenz durchsetzen. Die neue Landessiegerin wird in der Raiffeisenbank zur Bankkauffrau ausgebildet und besucht die Landesberufsschule in Zell am See. Die junge Gewinnerin darf nun ein Jahr lang den Titel „Bester kaufmännischer Lehrling Salzburgs“ tragen. Ehrengast Jürgen Fischer, stellvertretender Vorsitzender der GPA-djp Salzburg, überreichte den Nachwuchskräften ihre verdienten Urkunden.

Die SiegerInnen des Landesberufswettbewerbes nach Lehrjahren:

  1. Lehrjahr:
    Christine Schnitzhofer, LBS Zell am See, Bankkauffrau
    Lehrbetrieb: Raiffeisenbank
  2. Lehrjahr
    Frau Katharina Hofbauer, LBS 6, Bürokauffrau
    Lehrbetrieb: Georg Pappas Automobil Gmbh
  3. Lehrjahr
    Frau Christina Obermoser, LBS 6, Bürokauffrau
    Lehrbetrieb: Salzburger Gebietskrankenkasse

„Die GPA-djp Jugend Salzburg gratuliert allen Gewinnerinnen und Gewinnern, die an diesem umfangreichen Berufswettbewerb teilgenommen haben. Gerade weil die GPA-djp Jugend Salzburg in letzter Zeit mehrmals Mängel in der Ausbildung aufzeigte, freut es uns besonders, diese Personen hervorzuheben, die wirklich auf hohem Niveau ausgebildet werden. Wir gratulieren auch den Ausbildungsbetrieben zu diesen hervorragenden zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, so Christopher Simonlehner, Vorsitzender der GPA-djp Jugend Salzburg.

Keine Kommentare - Categories: Artikel, GPA-djp Jugend, Interessenvertretung, Lehrberuf, Veranstaltung

Dem „Geschäftsmodell“ Praktikum endlich einen Riegel vorschieben!

März 13, 2015 - Author: helmutgotthartsleitner

Erste Betroffene klagen Arbeitgeber, Rechtshilfe von der GPA-djp! „Die Watchlist Praktikum stößt seit ihrer Gründung vor mehr als einem halben Jahr auf großes Interesse, aber mittlerweile vergeht wirklich kaum ein Tag, an dem sich nicht Betroffene für diese Möglichkeit bedanken, ihre schlechten Erfahrungen zu melden, oder uns auf weitere Unternehmen aufmerksam machen, in denen die Umgehung von wasserdichten Anstellungen junger ArbeitnehmerInnen unter dem Deckmantel eines Praktikums System hat“, berichtet Veronika Kronberger von der Interessengemeinschaft work@flex in der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier).

Bei www.watchlist-praktikum.at können PraktikantInnen auch rückwirkend anonym melden, wie ihr Praktikum bezüglich Bezahlung und Arbeitszeit abgelaufen ist. Die erhobenen Daten werden an die Gebietskrankenkassen weitergeleitet, um die jeweiligen Unternehmen zu prüfen, was derzeit in mehr als 200 Fällen ansteht. Die Palette der gemeldeten Missstände geht quer durch alle Branchen, die mittlerweile rund 65.000 Klicks belegen den Handlungsbedarf, so Kronberger weiter: „Monatelange Vertretungen von Beschäftigten, die in Karenz sind, zum Nulltarif, oder Lehrverhältnisse, die nach dem Praktikum in Aussicht gestellt werden und dann nach einem Monat im Weihnachtsgeschäft ohne Angabe von Gründen gekündigt werden, werden uns genauso gemeldet wie viele krass unterbezahlte Arbeitsverhältnisse und andere arbeitsrechtliche Umgehungen. Einige Betroffene haben sich dazu entschieden, ihre (ehemaligen) Arbeitgeber zu klagen und ihre Gehaltsansprüche geltend zu machen, die GPA-djp leistet bereits in mehreren Verfahren Rechtshilfe. Auch Klagen nach den Lohn und Sozialdumpinggesetz stehen im Raum.“

„Es ist wirklich nicht einzusehen, dass Praktika immer öfter ein lukratives Geschäftsmodell für Unternehmen werden, denen SchülerInnen und Studierende mehr oder weniger ausgeliefert sind, weil ihre Lehrpläne Praktika vorschreiben“, ergänzt Karl Proyer, stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp: „Unsere Forderungen liegen auf dem Tisch: Die Entlohnung von PraktikantInnen muss nach Kollektivvertrag erfolgen. Die Lehrinhalte von Praktika müssen in den Hochschullehrplänen definiert werden und wir brauchen eine Beweislastumkehr. Es kann nicht zum Status Quo werden, dass immer die PraktikantInnen aktiv werden müssen, um zu beweisen, dass keine Lerninhalte oder Ausbildungen angeboten wurden – die Arbeitgeber sollen erklären müssen, was sie vermitteln: PraktkantInnen haben unsere volle Unterstützung, diesem Geschäftsmodell muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden!“

 

Keine Kommentare - Categories: GPA-djp Jugend, Interessenvertretung, Praktikum & Cp

Mehr Kohle für Lehrlinge bei Autoverleihern!

- Author: helmutgotthartsleitner

Mit 1. März 2015 steigt deine Lehrlingsentschädigung als Lehrling bei Autoverleihern wie Buchbinder, Six und Co um 2,1 Prozent. Ein Erfolg der GPA-djp Jugend!

Durch einen Antrag der GPA-djp Jugend beim Bundeseinigungsamt konnte eine neuerliche Festsetzung der Lehrlingsentschädigungen für Autoverleihunternehmungen wie Buchbinder, Six und Co erreicht werden. Mit 1. März 2015 bekommst du also mehr Kohle. Und das Beste daran ist: Wir konnten auch dein Urlaubs- und Weihnachtsgeld sichern.

Wir sind deine Gewerkschaft und darum ist es uns wichtig, dass du über deine Rechte bescheid weißt und für deine Arbeit auch entsprechend bezahlt wirst. Wir setzen uns für dich ein, und sind dafür verantwortlich, dass:

  • du ab 1. Jänner 2014 im 1. Lehrjahr um mind. 10,50 Euro/Monat, im 2. Lehrjahr um mind. 15 Euro/Monat und im 3. Lehrjahr um mind. 21 Euro/Monat mehr verdienst und das 14 mal im Jahr!
  • das bedeutet, dass du im 1. Lehrjahr um mind. 147 Euro/Jahr, im 2. Lehrjahr um mind. 210 Euro/Jahr und im 3. Lehrjahr um mind. 294 Euro/Jahr mehr im Sackerl hast.
  • dir diese Erhöhung der Lehrlingsentschädigung in drei Lehrjahren um  651 Euro mehr Kohle bringt.
  • es Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld überhaupt gibt. Denn ohne Gewerkschaft gibt es keinen Anspruch auf  Sonderzahlungen.

Jetzt Mitglied werden!
Als Gewerkschaft sind wir immer nur so stark, wie Menschen gemeinsam mit uns für ihre Rechte eintreten. Es liegt also an dir, dass du dir nicht alles gefallen lässt. Wenn bei dir im Job nicht alles so ist, wie es eigentlich sein sollte, melde dich bei uns. Gemeinsam können wir etwas verändern. Da wir von Politik und Wirtschaft unabhängig sind, finanzieren wir uns nur über die Beiträge unserer Mitglieder. Bei uns kann jeder Lehrling und jede/r Angestellte Mitglied werden. Welche Vorteile du neben dem gemeinsamen Durchsetzen deiner Rechte im Job hast, findest du auf www.jugend.gpa-djp.at/seidabei. Der Mitgliedsbeitrag beträgt immer 1 Prozent deiner monatlichen Bruttolehrlingsentschädigung bzw. deines Bruttogehaltes.

Keine Kommentare - Categories: GPA-djp Jugend, Interessenvertretung

Kein Salon dem Rechtsextremismus!

Dezember 28, 2014 - Author: barbarakasper

Setze am 27. und 30. Jänner 2015 ein Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus.

2015 ist ein wichtiges Gedenkjahr. Wir erinnern uns an die Befreiung der Konzentrationslager und die Zerschlagung des menschenverachtenden NS-Regimes. Vor 70 Jahren ist der Grundstein für Demokratie in Europa gelegt worden. Doch immer noch müssen wir uns die Diskriminierung, Herabwürdigung und Hetze der Ewiggestrigen und RassitInnen gegenüber Menschen mit anderer Hautfarbe oder anderer religiöser Einstellung anhören. Und genau jene, die Asylsuchende als „diese ganzen Erd- und Höhlenmenschen“ beschimpfen, dürfen drei Tage nachdem am 27 Jänner 2015 am Wiener Heldenplatz an die Opfer des Holocausts gedacht wird, zum „Akademiker Ball“ einladen. Ein Ball wo sich Rechte und Rechtsextreme aus ganz Europa in der Hofburg vernetzen und feiern. Das ist unausstehlich!

70 Jahre danach

Am 27. Jänner 2015 jährt sich die Befreiung des NS-Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee zum 70. Mal. Auschwitz ist das Synonym der massenhaften und industriellen Vernichtung von JüdInnen, Roma und Sinti, Homosexuellen, politisch Andersdenkenden wie SozialdemokratInnen, KommunistInnen, ChristInnen und vieler mehr durch das nationalsozialistische Regime. Auch 70 Jahre danach tragen wir die gesellschaftliche Verantwortung dafür, dass sich dieses Verbrechen, das Millionen von Menschen das Leben gekostet hat, nicht wiederholt. Wir müssen mit aller Kraft und Macht für Demokratie, Rechtsstaat, die Würde des Menschen sowie für Grund- und Menschenrechte einstehen. Wir müssen antifaschistisch bleiben und handeln!

Mehr als eine „Tanzveranstaltung“

Bereits zum dritten Mal wird der „Akademikerball“ von der Wiener FPÖ ausgerichtet. Zuvor organisierte der Dachverband der Wiener deutschnationalen Burschenschaften den so genannten „WKR-Ball“. Diese „Tanzveranstaltung“ soll dem Rechtsextremismus in Österreich und Europa einen harmlosen und legitimen Schein geben. Doch ungefährlich ist die extreme Rechte keineswegs. Die Zahl antisemitischer und rassistischer Übergriffe in Europa steigt. Noch immer verleugnen oder verharmlosen Menschen den Holocaust. Nationalismus, antidemokratische und faschistische Parteien erleben Renaissance in europäischen Ländern, siehe Ungarn oder Frankreich.

Kundgebungen

Solchen Ideologien darf die Republik nicht die Tore öffnen. Daher lädt das Bündnis JETZT ZEICHEN SETZEN am
Freitag, den 30.1.2015 am Heldenplatz zur Kundgebung unter dem Motto „Kein Salon dem Rechtsextremismus!“ ein. Wir fordern: Die Räume der Republik sollen Veranstaltungen und Vernetzungsaktivitäten der extrem Rechten keinen Platz mehr bieten!

Wir laden euch außerdem alle herzlich ein, gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Am Montag, dem 27. Jänner 2015, um 17.00 Uhr am Heldenplatz beim Weiheraum des äußeren Burgtors in 1010 Wien.

Mehr Infos auf www.jetztzeichensetzen.at

Keine Kommentare - Categories: AntiFa, Artikel, GPA-djp Jugend, Internationales, politische Forderungen

No pasarán – wir weichen nicht zurück!

Dezember 11, 2014 - Author: barbarakasper

Nein zum Burschenbundball! Aufruf zur Demo am 10. Jänner 2015 in Linz!

Jedes Jahr im Winter feiern sich deutschnationale Burschenschaften im Linzer „Palais des Kaufmännischen Vereins“. Am Samstag, dem 10. Jänner 2015, wird es wieder soweit sein. Der Burschenbundball in Linz eröffnet damit nicht nur die rechtsextreme Ballsaison im Jahr 2015, sondern er stellt neben dem Wiener Akademikerball für Rechtsextreme schon längst eine der wichtigsten Festlichkeiten dar.

Ewiggestrig und rechtsextrem

Die Burschenschaft Arminia Czernowitz, die maßgeblich an der Durchführung des Balls beteiligt ist, gehört laut dem DÖW (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes) auch innerhalb der Burschenschaften klar dem rechtsextremen Flügel an. Ihr gehören auch vier FPÖ-Politiker an: Markus Hein (Fraktionschef FPÖ Linz, Linzer Gemeinderat), Michael Raml (Linzer Gemeinderat), Detlef Wimmer (Obmann FPÖ Linz, Linzer Sicherheitsstadtrat) und Werner Pfeffer (Linzer Gemeinderat). Zuletzt rückte die Burschenschaft im Jahr 2010 in den medialen Fokus, weil sie bei einem ihrer Plakate eindeutig nationalsozialistische Symbolik verwendete und dabei lediglich das Hakenkreuz des ursprünglichen Sujets übermalte. Auch das „Corps Alemannia Wien zu Linz” ist an der Organisation des Balls beteiligt: Das Corps, dem auch FPÖ-Landesrat Haimbuchner angehört, versucht trotz einschlägiger Geschichte gerne einen harmlosen Eindruck zu erwecken. Doch während des NS-Faschismus löste sich das Corps selbst auf und wurde zur NS-Kameradschaft „Horst-Wessel”. Wessel, seines Zeichens SA-Sturmführer, war selbst Mitglied dieser Korporation.

Weil es schon immer so war…


Nicht nur deutschnationale Burschenschafter schwingen auf diesem Ball ihr Tanzbein, auch PolitikerInnen und Persönlichkeiten aus konservativen Kreisen sind stets gern gesehene Ballgäste: Die Teilnahme reichte in den vergangenen Jahren von Landeshauptmann Pühringer bis hin zu VertreterInnen der Johannes Kepler Universität Linz. Auch der Ehrenschutz des Burschenbundballs wird zum wiederholten Male von Persönlichkeiten aus Politik und Universität gestellt. Gerade die bereitwillige Unterstützung aus diesen Personenkreisen wertet den ewiggestrigen Burschenbundball enorm auf und schlägt eine Brücke von der extremen Rechten hinein in die bürgerliche Mitte.

Gemeinsam gegen den rechtsextremen Burschenbundball!

Das Bündnis „Linz gegen Rechts“, dem mittlerweile rund 60 Organisationen angehören, ruft daher am Samstag, 10. Jänner 2015, zu einer breiten, antifaschistischen Demonstration gegen den im Palais des kaufmännischen Vereins stattfindenden Burschenbundball auf. Unser Anliegen ist ein entschlossener, lautstarker und friedlicher Protest gegen die Abhaltung dieses rechtsextremen Ereignisses. Die SponsorInnen der letzten Jahre fordern wir auf, diesen Ball nicht mit ihren finanziellen Mitteln zu unterstützen, insbesondere die Energie AG, die Sparkasse OÖ, die Hypo OÖ, die Raiffeisen Landesbank Oberösterreich, die Gesellschaft für den Wohnungsbau, Wohnbau 2000 und das Johannes Kepler Heim für Studierende. Die offizielle Politik und Personen im Umfeld der Johannes Kepler Universität fordern wir ebenfalls auf, dem Ball fernzubleiben und keinen Ehrenschutz zu übernehmen!

Wir sagen: Nein zu Faschismus, Nein zum Burschenbundball!linz gegen rechts

No pasarán – wir weichen nicht zurück!
Samstag, 10. Jänner 2015
Beginn: 17:30 Uhr, Hauptbahnhof Linz

Alle Infos unter: www.linz-gegen-rechts.at // facebook.com/linz.gegen.rechts

Keine Kommentare - Categories: AntiFa, GPA-djp Jugend, Internationales, politische Forderungen, Veranstaltung

Der 8. Dezember kann auch im Handel ein Feiertag sein

Dezember 4, 2014 - Author: barbarakasper
bilderbox.com

(bilderbox.com)

Viele ÖsterreicherInnen freuen sich darauf, das bevorstehende verlängerte freie Wochenende zu genießen – eine Erholungspause, die für Hunderttausende Angestellte im Handel nicht gilt: Sie tragen mit ihrer Arbeit am 8. Dezember sehr wesentlich dazu bei, dass die Weihnachtsumsätze auch heuer wieder stimmen. „Diese aufgrund von Weihnachtshektik, Sonderangeboten und Feiertagsrabatten vielerorts anstrengende Arbeit muss dementsprechend honoriert werden“, erinnert Wolfgang Katzian, Vorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) die Unternehmen daran, sich an die im Kollektivvertrag geregelten Rahmenbedingungen zu halten:

Sonderregeln am 8.Dezember
Geschäfte dürfen am 8. Dezember zwischen 10.00 und 18.00 Uhr geöffnet haben. Der Arbeitseinsatz ist freiwillig, die Angestellten können laut Kollektivvertrag am Feiertag nicht gegen ihren Willen eingesetzt werden. Der Arbeitgeber muss für den Feiertag das laufende Feiertagsentgelt bezahlen, egal ob gearbeitet wird oder nicht. Arbeiten Handelsangestellte im Rahmen ihrer normal üblichen Arbeitszeit am Feiertag, dann ist diese Arbeitszeit zusätzlich zum Feiertagsentgelt abzugelten. Arbeiten die Handelsangestellten außerhalb ihrer normalen Arbeitszeiteinteilung am 8. Dezember, dann steht ihnen zusätzlich zum Feiertagsentgelt ein Überstundenzuschlag von 100% zu. Für Arbeitsleistungen bis zu 4 Stunden kommt Zeitausgleich in der Höhe eines halben Tages dazu, für Arbeitsleistungen über 4 Stunden gebührt Zeitausgleich in der Höhe eines ganzen Tages. Dieses Zeitguthaben muss bis zum 31. März 2015 aufgebraucht werden.

Zuschläge
Außerdem dürfen auch die besonderen Zuschläge nicht vergessen werden, so Katzian weiter. So werden beispielsweise geringfügig Beschäftigte besonders in der angeblich ruhigsten Zeit des Jahres auch zu Zeiten eingesetzt, in denen Zuschläge anfallen: im Abendverkauf nach 18.30 Uhr oder an Samstagen nach 13.00 Uhr. „Für alle diese Zeiten gibt es Zuschläge, auf die auch geringfügig Beschäftigte Anspruch haben.“

Dank an Unternehmen, die ihren Angestellten einen freien Tag schenken!
Auch heuer haben sich führende Handelsunternehmen wieder dazu entschlossen, den 8. Dezember geschlossen zu halten, um ihren Angestellten zumindest einen freien Tag im Advent zu ermöglichen, so Wolfgang Katzian abschließend: „Das bedeutet Wertschätzung für die Leistung der Angestellten, bei diesen Unternehmen bedanken wir uns! Die Arbeitszeit ist einer der Taktgeber für den Wohlstand unserer Gesellschaft, weil zum Wohlstand natürlich auch die gemeinsame Freizeit gehört und das gilt auch für Handelsangestellte. In diesem Sinne bleiben wir dabei, dass die Arbeit an Sonn- und Feiertagen die Ausnahme bleiben muss!“

Keine Kommentare - Categories: Artikel, GPA-djp Jugend, Service für Mitglieder

Zu wenig zum Leben

November 27, 2014 - Author: barbarakasper

Die Handelsumfrage 2014 der GPA-djp Jugend zeigt, dass mehr als die Hälfte der Befragten nicht mit ihrer Lehrlingsentschädigung zufrieden ist.

Jährlich werden die Gehälter, Löhne und Lehrlingsentschädigungen von den Gewerkschaften neu verhandelt und eine jährliche Einkommenserhöhung erreicht. Dennoch sind 56,50 Prozent der befragten Lehrlinge mit der Höhe ihrer Lehrlingsentschädigung nicht zufrieden. Nachvollziehbar, denn Wohnen, Lebensmittel, Energie und Mobilität werden stets teurer. Da bringt auch die jährliche Gehaltserhöhung oder die Erhöhung der Lehrlingsentschädigung nicht sehr viel, da die Inflation das meiste gleich wieder auffrisst. Die jungen Menschen spüren also kaum etwas von einer Gehaltserhöhung.

Anstieg an überbetrieblicher Ausbildung

Ein weiterer Grund für die Unzufriedenheit mit der Höhe der Lehrlingsentschädigung ist womöglich eine hohe Beteiligung von Lehrlingen aus überbetrieblichen Ausbildungsstätten (ÜBA) an der Umfrage. Generell steigt die Zahl junger Menschen, die nicht in Betrieben sondern in überbetrieblichen Ausbildungsstätten ihren Beruf erlernen. Wurden 1980 noch 194.089 Lehrlinge in den heimischen Betrieben ausgebildet, waren es im Jahr 2012 nur mehr 125.228. Davon wurden 9.521 Lehrlinge nicht in Betrieben ausgebildet, sondern in überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen, die vom AMS finanziert werden. Insgesamt bilden lediglich 20 Prozent der Betriebe, die das machen können, auch Lehrlinge aus.

Ungleiche Bezahlung

Nicht nur, dass junge Menschen gerne so realitätsgetreu wie möglich im Betrieb ausgebildet werden möchten, verdienen sie in überbetrieblichen Ausbildungsstätten auch entsprechend weniger. Während ein ÜBA-Lehrling im ersten und zweiten Lehrjahr 294 Euro und im dritten Lehrjahr 679,50 Euro zur Deckung des Lebensunterhaltes (DLU) bekommt, verdient ein Lehrling im Handel 504 bzw. 520 Euro im ersten Lehrjahr, 641 bzw. 661 Euro im zweiten und 913 bzw. 941 Euro im dritten Lehrjahr.

Daten und Fakten zur Umfrage

Bei der jährlichen Handelsumfrage der GPA-djp Jugend wurden im Frühjahr 2014 16.332 Fragebögen an alle Lehrlinge, die dem Kollektivvertrag Handel angehören, versandt. 2.050 Fragebögen wurden retourniert und ausgewertet. Die Teilnahme beläuft sich somit auf 12,55 Prozent.

Alle Ergebnisse auf goo.gl/Lxa5yl

Keine Kommentare - Categories: Artikel, GPA-djp Jugend, Interessenvertretung, politische Forderungen

Verbotene Überstunden

November 21, 2014 - Author: barbarakasper

Überstunden sind für Lehrlinge unter 18 Jahre gesetzlich verboten. Die Handelsumfrage 2014 der GPA-djp Jugend zeigt aber, dass mehr als die Hälfte aller befragten Handelslehrlinge schon einmal Überstunden leisten musste.

Für Jugendliche gelten eigene Arbeitszeitbestimmungen. So dürfen Jugendliche bis 18 Jahre nicht länger als acht Stunden täglich und 40 Stunden wöchentlich arbeiten. Überstunden sind also verboten. Wenn sie dennoch Überstunden leisten, gebührt ihnen ein Zuschlag von 50 Prozent auf den Normallohn. Bei Lehrlingen, die älter als 18 Jahre alt sind, ist für die Berechnung der Überstundenentlohnung der niedrigste im Betrieb vereinbarte FacharbeiterInnenlohn bzw. das niedrigste Angestelltengehalt heranzuziehen. Kollektivverträge können auch für Lehrlinge, die noch nicht 18 Jahre alt sind, höhere Überstundenentgelte vorsehen.

Mehr als die Hälfte muss Überstunden leisten

Die Handelsumfrage der GPA-djp Jugend zeigt, dass 57,90 Prozent aller befragten Lehrlinge im Handel schon einmal Überstunden leisten musste. Bei den 16 bis 18-jährigen sind es mit 53,90 Prozent noch immer mehr als die Hälfte, und sogar 18 Prozent der unter 16-jährigen mussten Überstunden leisten. Daraus folgt, dass Betriebe gesetzliche Schutzbestimmungen für Jugendliche nicht ernstnehmen. Überstunden für Lehrlinge und Jugendliche sind nicht nur verboten, sondern auch völlig unverständlich, da Lehrlinge zur Ausbildung im Betrieb sind. Denn was soll in einer Überstunde gelernt oder gelehrt werden, was nicht auch während der regulären acht Stunden Arbeitszeit möglich ist.

Teilweise unbezahlt und unfreiwillig

Auf die Frage wie viele Überstunden die Lehrlinge pro Monat erbringen, antworteten 42,20 Prozent, dass sie bis zu fünf Überstunden pro Monat leisten, 10,60 Prozent sagen aus, dass sie bis zu 15 Überstunden erbringen und 4,70 Prozent machen sogar über 15 Überstunden im Monat. Gerade weil es sich um Lehrlinge und zum Teil auch noch Jugendliche handelt, sind diese Zahlen erschreckend. Hinzu kommt, dass 35,70 Prozent der Befragten angeben, dass ihnen zumindest einmal die Überstunden weder in Geld oder Zeit ausbezahlt wurden. 50,80 Prozent sagen auch, dass sie die Überstunden unfreiwillig erbringen haben müssen.

Daten und Fakten zur Umfrage

Bei der jährlichen Handelsumfrage der GPA-djp Jugend wurden im Frühjahr 2014 16.332 Fragebögen an alle Lehrlinge, die dem Kollektivvertrag Handel angehören, versandt. 2.050 Fragebögen wurden retourniert und ausgewertet. Die Teilnahme beläuft sich somit auf 12,55 Prozent.

Alle Ergebnisse auf goo.gl/Lxa5yl

Keine Kommentare - Categories: Artikel, GPA-djp Jugend, politische Forderungen

Mein Bachelor hat MehrWERT

Oktober 24, 2014 - Author: barbarakasper

Anerkennung der Mindeststudienzeit für Bachelor und Master Titel als Ausbildungszeiten in allen österreichischen KVs gefordert. GPA-djp Studierende Wien starten Kampagne.

„Laut der heuer von der GPA-djp-Jugend gemeinsam mit der ÖH durchgeführten Umfrage arbeiten über 84 Prozent der Studierenden während des Semesters. Für viele stellt das eine außerordentliche Belastung dar, Studierende arbeiten vielfach außerdem unter besonders prekären Bedingungen. Diese Situation ist nicht zu akzeptieren: „Wenn Studierende arbeiten, haben sie die gleichen Rechte wie alle anderen ArbeitnehmerInnen in Österreich. Das wollen wir ihnen mit unserer neuen Kampagne „Mein Bachelor hat MehrWERT“ näher bringen“, erklärt Christian Hofmann, Vorsitzender der Studierendengruppe Wien in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp).

Besonders im Bereich Praktika gebe es zahlreiche Probleme, sowohl was die Bezahlung als auch was die Ausbildung von PraktikantInnen betreffe, so Hofmann weiter: „Wir wissen aus unseren Beratungen, dass sogenannte Praktika oft mehr Schein als Sein sind: von Ausbildung ist keine Rede, die Studierenden werden als Hilfskräfte eingesetzt, und das oft zum Nulltarif.“ Man könne diesbezüglich nicht alle Arbeitgeber in einen Topf werfen, einige Branchen wie Graphik & Design oder der Mediensektor falle aber besonders auf, wenn es um die Ausbeutung von studentischen Arbeitskräften gehe, so Hoffmann: „Oft verbergen sich unter dem Label des Volontariats, das eigentlich als kurzes Schnuppern gedacht ist, längere Arbeitsverhältnisse oder besser Ausbeutungsverhältnisse. Wir fordern daher die gesetzliche Abschaffung des Volontariats in seiner heutigen Form. Wo Arbeit geleistet wird, muss sie auch bezahlt werden.“

Außerdem fordert auch die Studierendengruppe Wien der GPA-djp eine gesetzliche Definition des Ausbildungsinhalts eines Praktikums ist, erklärt Hoffmann: „Die Arbeitgeber sollen ganz im Sinne der Fachkräfteausbildung darlegen, was die Ausbildungsinhalte der Praktika darstellen, die sie anbieten. Im Sinne der Leistungsgerechtigkeit müssen Praktika außerdem in jedem Fall nach dem Kollektivvertrag der Branche bezahlt werden.“

„Für viele JungakademikerInnen kommt es spätestens nach dem Abschluss ihres Studiums zu einem bösen Erwachen, wenn sie nämlich feststellen, dass ihr Abschluss keine Auswirkung auf ihr Startgehalt hat. Als Studierende in der GPA-djp Wien fordern wir deswegen die Anerkennung der Mindeststudienzeit für Bachelor und Master Titel (sechs bzw. vier Semester) als Ausbildungszeiten in allen österreichischen Kollektiverträgen! Es kann nicht sein, dass junge Menschen die Bereitschaft zeigen, zu lernen, und dann von der Wirtschaft bei der Entlohnung die kalte Schulter gezeigt bekommen. Wir werden in den kommenden Monaten mit Aktionen vor den Universitäten darauf aufmerksam machen, dass der Bachelor MehrWERT hat“, so Hofmann abschließend.

Keine Kommentare - Categories: GPA-djp Jugend, politische Forderungen

Tätigkeitsbeschreibungen und Lerninhalte für Praktika definieren!

Oktober 15, 2014 - Author: helmutgotthartsleitner

Weit mehr als 100 ganz konkrete Meldungen bei Watchlist Praktikum bestätigen Missstände! Dass die sogenannten „Praktika“ viel zu oft unter- oder gar unbezahlt sowie ohne soziale Absicherung, also z.B. ohne Meldung bei der Sozialversicherung, absolviert werden müssen, ist hinlänglich bekannt. „Viele Studierende müssen diese Situation mehr oder weniger akzeptieren, weil sie die Praktika zur Fortsetzung ihres Studiums brauchen. Zur schlechten oder fehlenden Bezahlung kommt aber auch, dass die Betroffenen in vielen Fällen überhaupt nicht ausgebildet werden, sondern zu unterbezahlten Hilfstätigkeiten oder schlicht als Urlaubsvertretungen herangezogen werden“, erklärt Veronika Kronberger von der Interessengemeinschaft work@flex in der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) diesen Teufelskreis.

Für diesen Missstand könnte rasch Abhilfe geschaffen werden: „Wenn in den Hochschullehrplänen sogenannte Pflichtpraktika vorgeschrieben sind, dann könnte auch klar definiert werden, wie diese Praktika ausgestaltet sein könnten. Das heißt, es sollten Tätigkeitsbeschreibungen bzw. Lerninhalte und die Einhaltung arbeitsrechtlicher Standards festgeschrieben werden“, fordert Kronberger.

Derzeit beschränkt sich die Beschreibung der Pflichtpraktika auf eine gewisse Stunden- oder Monatsanzahl, wie genau sie gestaltet sein müssen, das wissen also weder die Studierenden noch die Unternehmen.

„Ein Zustand, der natürlich Tür und Tor für Missstände öffnet. Mit einer klaren inhaltlichen Definition der würden sich auch viele Unternehmen leichter tun“, unterstützt GPA-djp-Vorsitzender Wolfgang Katzian die Forderung: „Es ist nicht einzusehen, dass viele junge Menschen ihren ersten Kontakt in der Arbeitswelt unter oft fragwürdigen Verhältnissen absolvieren müssen.“

Auch die inzwischen weit mehr als 100 Meldungen bei der Onlineplattform www.watchlist-praktikum.at beweisen den Handlungsbedarf. Eine Vielzahl der Meldungen über Missstände beim Absolvieren eines Praktikums wurde an die Gebietskrankenkasse weitergeleitet. Jetzt wird jeder einzelne Fall geprüft und Betriebe, die sich nicht an die arbeits- und sozialrechtlichen Bestimmungen halten, haben zunächst mit sozialversicherungsrechtlichen Nachzahlungen zu rechnen. „Bei Praktika handelt es sich offenbar immer öfter nicht um Ausbildungs-, sondern um Umgehungsverträge. Diese Entwicklung könnte mit einer klaren Definition der Tätigkeits- und Lerninhalte gebremst werden“, so Kronberger und Katzian abschließend.

 

 

Keine Kommentare - Categories: Ferienjob, GPA-djp Jugend, Interessenvertretung, politische Forderungen, Praktikum & Cp

%d Bloggern gefällt das: