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GPA-djp-Katzian an WKO: Gemeinsam mit uns für faire Praktika-Spielregeln kämpfen!

August 25, 2014 - Author: helmutgotthartsleitner

Täglich zahlreiche Anfragen und Meldungen bestätigen den Handlungsbedarf! „Sowohl bei der watchlist praktikum als auch an unseren Beratungstelefonen häufen sich wie jedes Jahr gegen Ende der Sommerferien die Meldungen und Anfragen junger PraktikantInnen. Viele ersetzen urlaubende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, oft zum Nulltarif, ein Gros der Anfragen bestätigt außerdem, dass jungen Leuten oft nichts beigebracht wird“, berichtet Wolfgang Katzian, Vorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp).

Die Erfahrungswerte der GPA-djp decken sich keinesfalls mit jenen der Wirtschaftskammer Österreich: „Wären die heute in den Medien kolportierten WKO-Umfragen, wonach 90 Prozent der Studierenden und 88 Prozent der SchülerInnen mit ihren Praktika zufrieden sind, Realität, könnten wir einen großen Brocken an Arbeit von unserer Agenda streichen“, so Katzian weiter.

Tatsache sei, dass wir täglich zahlreiche Anfragen und Meldungen erhalten und dass bei der gemeinsam mit dem Sozialministerium und mit der Generation Praktikum betriebenen Onlineplattform www.watchlist-praktikum innerhalb weniger Wochen mehr als 17.000 Zugriffe registriert wurden und rund 100 konkrete Meldungen über tatsächliche Umgehungen von regulären Arbeitsverhältnisse eingegangen sind: „Die ExpertInnen bei den Gebietskrankenkassen überprüfen jeden gemeldeten Fall, es wird sicher sozialversicherungsrechtliche Nachforderungen geben“, so Katzian, der an die WKO appelliert, gemeinsam mit der GPA-djp für faire Arbeitsverhältnisse für junge BerufseinsteigerInnen zu sorgen. „Ich vernehme mit Freude die Forderung der WKO nach transparenten Qualitätsstandards für echte PraktikantInnen – das würde ja wohl ein Ende der Ausnutzung junger Menschen bedeuten, wie sie in manchen Betrieben offensichtlich auf der Tagesordnung stehen. Für die Wirtschaft wäre das eine Win-Win-Situation: Gut ausgebildete PraktikantInnen von heute sind motivierte ArbeitnehmerInnen von morgen! Wir stehen mit unserer Expertise gerne zur Verfügung!“

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Richtig informiert in den Ferienjob starten

Juli 9, 2014 - Author: helmutgotthartsleitner

Die Ferienzeit steht vor der Tür. Für viele Studierende, Schülerinnen und Schüler heißt es dann, ab in den Ferienjob um ihr Privatbudget etwas aufzubessern. Viele wissen dabei leider nicht über ihre kollektivvertraglichen Ansprüche bescheid.

Junge Menschen sollten sich über Ihre Rechte und Pflichten informieren! „Seit vielen Jahren berät die GPA-djp Jugendliche zum Thema Ferienjobs. Wir stellen dabei oft fest, dass viele Schwierigkeiten nicht auftreten würden, wären die Studierenden, Schülerinnen und Schüler besser über ihre Rechte und Pflichten informiert“, erklärt der Regionaljugendsekretärin Ines Rehrl.

Kollektivverträge gelten auch für Ferienjobber. „Was ist ein Arbeitsvertrag? Was muss ich verdienen? Bekomme ich auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld? Was geschieht wenn ich krank werde? Darf ich Überstunden machen und wenn ja, bekomme ich Zuschläge bezahlt? Das sind nur einige Beispiele für die Fragen der jungen Menschen. FerienjobberInnen sind ArbeitnehmerInnen! Sie unterliegen somit den geltenden Kollektivverträgen. Was viele nicht wissen ist, dass im Ferienjob ebenfalls ein aliquotes Urlaubs- und Weihnachtsgeld zusteht. Ebenfalls gebührt ein anteilsmäßiger Urlaub für die geleistete Dienstzeit!“, erläutert Ines Rehrl weiter.

Nachfragen lohnt sich! Die GPA-djp Jugend hat zum Thema Ferienjob eine Infobroschüre erstellt. Diese klärt in aller Kürze über die Rechte und Pflichten auf. Besonders beachten sollten die Jugendlichen auch, welche Art von Arbeitsvertrag sie unterzeichnen. „Es gibt einen Unterschied, ob ich einen Arbeitsvertrag, einen freien Dienstvertrag oder einen Werkvertrag unterschreibe. Die Arbeit ist meist dieselbe, jedoch sind oft finanzielle Einbußen die Folge“, warnt Christopher Simonlehner, Vorsitzender der GPA-djp Jugend Salzburg. „So ist nicht der unterzeichnete Vertrag ausschlaggebend, sondern die verrichtete Tätigkeit. Nachfragen lohnt sich auf jeden Fall!“

FunktionärInnen informieren! Am 30.06.2014 standen junge FunktionärInnen der GPA-djp Jugend vor Salzburgs Schulen und informierten interessierte Schülerinnen und Schüler über deren Rechte und Pflichten beim Ferienjob oder Pflichtpraktikum. (s. Fotos im Anhang)

Beratungen und Infos in der GPA-djp Jugend Salzburg! Beratung und Information gibt es auch für PflichtpraktikantInnen, denn auch für jene Jugendlichen, die im Rahmen des Lehrplanes zur Absolvierung eines Pflichtpraktikums angehalten sind, gibt es in den meisten Fällen kollektivvertragliche Mindeststandards. „Die Info-Broschüre für SchülerInnen und StudentInnen, die in den Ferien arbeiten, ist ab sofort in der GPA-djp Jugend Salzburg unter der Telefonnummer 050301-27000 erhältlich. Für ein Beratungsgespräch steht unser Team jederzeit gerne zur Verfügung“, schließt Christopher Simonlehner.

 

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GPA-djp zu Praktika: Betroffene bei der Rechtsdurchsetzung unterstützen

Juli 8, 2014 - Author: helmutgotthartsleitner

Online Plattform „watchlist-praktikum.at“ gibt die Möglichkeit, anonym Arbeitgeber zu melden! „Die von mehreren Kooperationspartnern eingerichtete Plattform soll dazu dienen, die Rechte von jungen Menschen in der Arbeitswelt durchzusetzen. Damit sie die Leistungen bekommen, die ihnen für ihre Arbeit auch zustehen. Wir sind zuversichtlich, dass viele Betroffene uns ihre Erfahrungen und Daten anonym zur Verfügung stellen, damit wir diese an die zuständigen Gebietskrankenkasse weiterleiten können, um den jeweiligen Fall genau zu prüfen“, so die Vorsitzende der Plattform Generation Praktikum Veronika Kronberger (GPA-djp Interessengemeinschaft work@flex).

Die erhobenen Daten werden an die Gebietskrankenkassen weitergeleitet, um die jeweiligen Unternehmen zu prüfen. Die watchlist-praktikum.at gibt es auch, um Missbräuche durch Arbeitgeber bei “Praktika” einzudämmen und zu verhindern sowie jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Ein wesentlicher Vorteil ist auch, dass die Betroffenen bei Vorliegen eines ganz normalen Arbeitsverhältnisses rückwirkend ihr Gehalt und ihre Versicherungszeiten erhalten.

„Wir hoffen, dass allein schon die abschreckende Wirkung zukünftig dafür sorgt, dass Arbeitgeber fairer mit BerufseinsteigerInnen umgehen und ihnen nicht länger das ihnen zustehende Gehalt samt den Sonderzahlungen und zustehenden Urlaubstagen vorenthalten wird. Wir wollen damit einen weiteren Schritt gegen die Umgehung von Gesetzen von jungen Menschen setzen und fordern alle, die von „Scheinpraktika“ betroffen waren oder sind auf, sich zu beteiligen“, erklärt der Bundesjugendsekretär der GPA-djp Helmut Gotthartsleitner.

Dass „Praktika“ viel zu oft unbezahlt und ohne soziale Absicherung, das heißt ohne Meldung zur Sozialversicherung, absolviert werden, ist seit Jahren kein Geheimnis mehr. Und dass es sich bei diesen unbezahlten oder stark unterbezahlten „Praktika“ in der Regel nicht um Ausbildungsverhältnisse oder Volontariate handelt, wird nicht zuletzt durch Studien wie der von FORBA „Praktika und Praktikanten/Praktikantinnen in Österreich – Empirische Analyse von Praktika sowie der Situation von Praktikanten/Praktikantinnen” von 2011 bewiesen. Bei dieser wurden von 41 erhobenen Praktika von Studierenden 39 als Arbeitsverhältnis klassifiziert. Gleichzeitig zeigt jedoch die „Studierenden Sozialerhebung“, des Instituts für Höhere Studien (IHS) aus dem Jahr 2011, dass ca. zwei Drittel der Pflichtpraktika, bzw. ein Drittel der „sonstigen Praktika“ (damit sind Volontariate oder befristete Dienstverhältnisse gemeint die unberechtigterer Weise „Praktika“ genannt werden) unbezahlt absolviert werden. „Je mehr Betroffene sich bei uns melden, desto wahrscheinlicher wird es, dass unbezahlte Praktika in absehbarer Zeit der Vergangenheit angehören“, so Kronberger.

Online-Plattform: www.watchlist-praktikum.at

 

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„Europa darf nicht zwischen Norden und Süden unterscheiden“

Mai 23, 2014 - Author: barbarakasper
Studienassistentin Ruth de Frutas und Politik- und Kommunikationswissenschafter Bernardo Díaz Nosty, von der Univerität Málaga, Spanien

Studienassistentin Ruth de Frutas und Politik- und Kommunikationswissenschafter Bernardo Díaz Nosty, von der Universität Málaga, Spanien

In der EU gibt es zu wenig Solidarität, es fehlen europäische Medien und Leitfiguren und die Jugendlichen sind enttäuscht, sagen Bernardo Díaz Nosty, Politik- und Kommunikationswissenschafter an der Universität Málaga, Spanien, und die Studienassistentin Ruth de Frutas.

 

Was markiert die EU-Wahl 2014 aus Ihrer Sicht?

Bernardo: Der Unterschied dieser Wahl zur letzten EU-Wahl ist der, dass sich die Einstellung der Spanier zur Europäischen Union gewaltig geändert hat. Bis zur letzten EU-Wahl 2009 war Europa beliebt und die Bevölkerung vertrat den Europagedanken. Sie dachten, Europa sei exzellent und das beste für Spanien. Seither hat sich viel geändert: Den ökonomischen Umbruch und die Sparpolitik verstehen die Leute als Diktat der EU. Und durch die restriktive Staatspolitik haben sie viele Rechte verloren, die über lange Zeit erkämpft werden mussten. Zum Beispiel im Sozialbereich oder bei den Arbeitsbedingungen. Aber noch mehr herrscht eine Abneigung, es fehlt das Interesse.

Auch bei jungen Menschen?

B: Viele Jugendliche verbinden Europa mit Erasmus, Austauschprogrammen, Freundschaften – mit praktischen Dingen. Die Jugend von heute ist kosmopolitischer, moderner, kann mehr Sprachen und hat weniger Probleme in der Kommunikation – das ist gut. Sie interessieren sich für Europa, aber eher am Rande des politischen Geschehens. An die Politik der EU glauben sie wenig. Dieses Europa von jetzt interessiert sie nicht.

Warum interessiert Jugendliche dieses Europa nicht?

B: Weil es die Probleme nicht löst. Wenn es um das tägliche Leben geht, hält sich die EU gerne raus – bei Jugendarbeitslosigkeit, Ausbildung, Immigration. Dazu kommt, dass manche Länder, wie Deutschland, mehr zählen als andere.

Wie wird die EU-Wahl in Spanien ausgehen?

B: Was am Wahltag passieren wird, ist schwierig zu sagen. Ich denke, es wird noch weniger Wahlbeteiligung geben und die kleinen Parteien werden an Stärke gewinnen. Das Ergebnis wird wie ein Fächer aufgehen. Die großen Parteien, die schon im EU Parlament sind, wie die PSOE (sozialistisch) und die PP (rechtskonservativ) wollen sehen und werden darum ringen, wer der Stärkere ist. Es geht ihnen dabei nicht um die EU-Wahl sondern um die öffentliche Meinung hier in Spanien. Bizarr.

Ruth: Das merkt man auch im Wahlkampf. Es geht nur um lokale Themen. Wenn man bedenkt, dass es sich um EU-Wahlen handelt, würde man denken es werden auch EU-Themen behandelt. Aber nein, es wirkt wie eine nationale Wahl. Es geht um Themen, die die Bürger betreffen aber ohne Verbindung zu Europa. Ein anderer Grund warum sich die Jugendlichen nicht dafür interessieren.

Wie erleben Sie die EU?

B: In den letzten vier, fünf Jahren der Krise, erlebt man hier ein sehr unsolidarisches Europa. Ein Europa, das schwächere Staaten ausbremst. Ein Europa, das einen Unterschied zwischen Norden und Süden macht, in dem viele Mythen bestehen, als würden die Menschen im Süden nicht arbeiten, oder als wären wir die Verbrecher. Und das tut den Menschen, den Spaniern und Spanierinnen sehr weh. Entweder sind wir ein vereintes Europa oder nicht. Die EU muss beginnen zu verstehen, dass es für Probleme unterschiedliche Lösungen gibt.

R: Das desillusioniert auch viele Jugendliche, die Europa als Raum der Toleranz erleben, wo sie Erasmus und gemeinsame Erfahrungen machen. Aber wenn es dann um ökonomische Probleme geht, ist es auf einmal nicht so. Was für klare Differenzen. Entweder gibt es dieses Projekt um eine Europäische Bürgerschaft zu schaffen und zu vereinen, oder das Projekt funktioniert nicht, wenn ein Problem auftaucht. (mehr …)

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Antifaschismus ist kein Verbrechen

Mai 21, 2014 - Author: barbarakasper

Nicht nur, dass es seit schwarz-blau keinen Rechtsextremismus-Bericht mehr gibt, am 17.05.2014, kam es nach Jahren zum ersten rechtsextrem Aufmarsch der Identitären. Während die rechten Demokratiegegner unter Polizeischutz fröhlich durch Wien marschierten, wird gegen AntifaschistInnen mit Pfefferspray, Schlagstöcken und willkürlicher Gewalt vorgegangen.

In ganz Europa können wir Tendenzen zu rechter Politik und faschistischen Gruppierungen beobachten. Das ist fatal genug, und daher ist es umso wichtiger, dass wir uns alle zu einer antifaschistischen und demokratischen Gesellschaft bekennen, auf die Straße gehen und diese auch verteidigen. Wenn aber AnitfaschistInnen und vor allem Minderjährige sich um ihre Gesundheit fürchten müssen, weil die Polizei den rechtsextremen den Weg fei prügelt, dann läuft etwas gewaltig schief. Die Rechten dürfen demonstrieren und erhalten Geleitschutz durch die Polizei, während AntifaschistInnen mit Konsequenzen durch die Polizei rechnen müssen, verhaftet werden und mit Pfefferspray und Gewalt konfrontiert werden.

Antifa-FlashmobEs war nicht das erste Mal, dass AnitfaschistInnen in ihren Rechten beschnitten, Minderjährige eingekesselt, friedliche DemonstrantInnen verhaftet oder mit polizeilicher Gewalt konfrontiert werden, während Rechtsextreme, wahrscheinlich gegen das Verbotsgesetz verstoßen. (mehr …)

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Für eine EU der Menschen, nicht der Märkte und Banken

Mai 8, 2014 - Author: barbarakasper

Die EU geht dich nichts an? Und ob! Am 25. Mai kannst du nicht nur die Abgeordneten zum europäischen Parlament wählen, sondern entscheidest mit deiner Stimme auch über den Kommissionspräsidenten. Und damit kannst du die politische und soziale Ausrichtung der EU mitbestimmen.

Für eine EU der Menschen

Für eine EU der Menschen

Die Länder müssen mit folgenschweren sozialen, politischen und gesellschaftlichen Problemen kämpfen. Die Arbeitslosigkeit ist hoch wie nie zuvor, junge Menschen finden trotz bester Ausbildung keine Beschäftigung. Andalusien, eine Region im Süden Spaniens, hat mit 66% die höchste Jugendarbeitslosigkeit von ganz Europa. Den Menschen fehlt es an Arbeit, Geld und sozialer Absicherung. Noch immer kommt es zu ungefähr 70.000 Zwangsräumungen jährlich. Die Folge: Viele SpanierInnen stürzen sich in den Tod bevor sie vom eigenen Heim delogiert werden. In Griechenland können sich Menschen nicht einmal mehr die Arztbesuche leisten, die Säuglingssterblichkeit stieg um 43%. Außerdem werden ArbeitnehmerInnen, Gewerkschaften und Streikende immer öfter in ihren Rechten beschnitten.

In ganz Europa treten Gewerkschaften schon lange gegen die Sparpolitik in der EU auf und verlangen einen Kurswechsel. Von drastischen Kürzungen im Sozialbereich, von der Gesundheitsversorgung über Pensionen und Arbeitslosengeld, Einschränkungen von gewerkschaftlichen Grundrechten wie das faktische Abschaffen von Kollektivverträgen, Eingriffe in Mindestlöhne und mehr haben wir genug.

Wir brauchen einen Weg, raus aus der neoliberalen Sackgasse, hin zu einer Politik, die Spielraum für Wachstum und Beschäftigung schafft. Stopp der rabiaten Sparpolitik und des aggressiven Schuldenabbaus. Ohne Finanztransaktionssteuer, ohne Mindestkörperschaftssteuer, ohne Entmachtung der Finanzmärkte bei der Staatenfinanzierung kann der Weg aus der Krise nicht funktionieren. Wir brauchen eine Politik die Wachstum und Beschäftigung ermöglicht und nicht weiter abwürgt.

Bei der Europawahl am 25. Mai können wir darüber entscheiden, welchen Weg die EU in Zukunft gehen soll. Wir brauchen dringend einen politischen Kurswechsel, weil wir an das Projekt Europa glauben.

1. Vorrang für die Menschen vor Märkten und Finanzlobbys
Soziale Grundrechte müssen in der EU mehr wert sein wie die wirtschaftlichen Freiheiten. Wir brauchen ein soziales Gegenmodell zur aktuellen EU-Politik: Soziale Grundrechte müssen gegenüber Marktfreiheiten bevorzugt werden. (mehr …)

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GPA-djp Jugend & Österreichische HochschülerInnenschaft starten Vertragscheck!

März 7, 2014 - Author: helmutgotthartsleitner
Zum Semesterstart bietet die Österreichische HochschülerInnenschaft gemeinsam mit der GPA-djp Jugend ein neues Beratungsangebot. Für alle Fragen rund um Arbeitsverträge, Arbeitsrecht, ArbeitnehmerInnenschutz, Versicherung, Dienstverhältnisse und KonsumentInnenschutz steht der Vertragscheck zur Verfügung.

Arbeitsrecht! Bei dem ersten Kontakt mit arbeitsrechtlichen Bestimmungen ist es oft nicht leicht den Durchblick zu bewahren. Angefangen bei den verschiedenen Beschäftigungsverhältnissen bis hin zu Sozialversicherung und deine Rechte als ArbeitnehmerIn gibt es vieles zu beachten. Der Vertragscheck bietet Unterstützung damit du besser informiert bist und du dein Arbeitsumfeld so gestalten kannst, wie es dir zusteht. Um unangenehme Überraschungen zu Arbeitsbeginn vorzubeugen, kannst du deinen Arbeitsvertrag von ExpertInnen der GPA-djp Jugend durchchecken lassen.

KonsumentInnenschutz! Nicht nur im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses auch in anderen Bereichen des täglichen Lebens werden Studierende mit dem rechtlichen Problemen konfrontiert. Hier kannst du dich informieren, worauf du beim Abschluss von Kaufverträgen achten musst. Wenn Unklarheiten bei alltäglichen Kaufverträgen aufkommen, kannst du dich bei der Österreichischen HochschülerInnenschaft informieren. Wir bieten Rat und Hilfe vor und nach dem Kauf und bei Reklamationen. Auch bei Verträgen in den Bereichen Handy, Internet, Freizeit und Reisen.

So funktionierts!

  • Beratung rund um Arbeitsrecht & Vertragscheck:
    Mittwoch 17 – 19 Uhr unter +43 (0)5 03 01 21510
    (persönliche Beratung gerne nach telefonischer Vereinbarung)
  • Beratung rund um KonsumentInnenschutz:
    persönlich Mittwoch 17 – 19 Uhr & telefonisch unter +43(0)1/3108880-41

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Ausgeträumt? Ein Projekt für Schulen & Jugendgruppen!

Dezember 11, 2013 - Author: helmutgotthartsleitner

Am 15. Jänner 2014 würde Martin Luther King, einer der bekanntesten Sprecher der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung, seinen 85. Geburtstag feiern. Aus diesem Anlass organisiert das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) das Projekt „Ausgeträumt?“

Die Geschichte der Bürgerrechtsbewegung rund um Martin Luther King sowie der daraus entstanden „Black Power“ Bewegung wird Jugendlichen in Workshops vermittelt. Die Entwicklung, die Forderungen, die Erfolge, die Rückschläge sowie die unterschiedlichen Ansätze der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung werden ausgehend von der Geschichte der Sklaverei bis hin zur gegenwärtigen Situation behandelt.

ERÖFFNUNG: 15. Jänner 2014 um 11:00 Uhr, ÖGB, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien (U2 Station Donaumarina) mit der Filmpräsentation: „The Black Power Mixtape 1967-1975“ ein filmisches Mosaik über die Black-Power-Bewegung der USA. Begrüßungsworte durch Willi Mernyi, Vorsitzender Mauthausen Komitee Österreich und VertreterIn der Botschaft der Vereinigten Staaten.

WORKSHOPS: 15. Jänner bis 29. Jänner 2014 im ÖGB (U2 Donaumarina), Dauer: 4 Stunden. Die Workshops werden in Deutsch oder Englisch angeboten. Statements der an den Workshops teilnehmenden Jugendlichen über Martin Luther King werden nach dem Projekt in einem Videoclip auf www.mkoe.at zu sehen sein.

ANMELDUNG: zur Eröffnung und den Workshops an bauer@mkoe.at (Christa Bauer, MKÖ). Mehr Informationen unter www.mkoe.at/ausgetraeumt

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GPA-djp Jugend Niederösterreich: Übernahme der Internatskosten, JETZT!

November 13, 2013 - Author: helmutgotthartsleitner

Übernahme der Internatskosten! Jetzt!„Die Übernahme der Internatskosten durch die Arbeitgeber ist seit vielen Jahren eine der zentralen Forderungen. Wir fordern daher die genrelle Übernahme der Internatskosten durch die Arbeitgeber“, fordert der Vorsitzende der GPA-djp Jugend Niederösterreich Daniel Fitzinger im Zuge der aktuellen Kollektivvertragsverhandlungen im Handel.

Bisher muss während des Aufenthaltes des Lehrlings in der Berufsschule, dem Lehrling mindestens die Hälfte der Lehrlingsentschädigung verbleiben. Das hat zur Folge, dass der Lehrling ab dem zweiten Lehrjahr ohne Beteiligung des Arbeitgebers, die Kosten, welche durch den Besuch der Berufsschule entstehen, komplett selber zahlen muss.

Unserer Meinung nach, soll der Betrieb die Internatskosten bezahlen, denn dieser hat den Lehrling auszubilden und nicht auszubeuten. Die Ausrede „das ist nicht leistbar“ lassen wir nicht gelten, da jeder Betrieb eine Basisförderung in Höhe von Euro 3.595 pro Lehrling erhält, welche die Internatskosten von durchschnittlich Euro 2.463 für drei Lehrjahre bei weitem übersteigt.

„In unseren Augen ist die theoretische Ausbildung in Berufsschulen von einiger Bedeutung und das Angebot von Internaten von essentiellem Stellenwert!“, so Daniel Fitzinger. Doch wirkt es auf die Jugendlichen belastend und hemmend zu wissen, dass ihnen nur wenig von ihrer Lehrlingsentschädigung, während des Aufenthaltes, verbleibt. Besonders da sie auch die Fahrtkosten selbst zu bezahlen haben. Um diesem Druck entgegen zu wirken, ist es von Bedeutung die Handelslehrlinge nicht mehr im Regen stehen zu lassen und ihnen endlich die Kosten, welche durch den Berufsschulaufenthalt entstehen, durch den Arbeitgeber zu ersetzen.

Lehrlingsentschädigungen sind niedriger als das Angestelltengehalt. „Den Jugendlichen ihr hart erarbeitetes Geld  zu missgönnen stellt für uns die unterste Schublade dar!“ so Angelika Woisetschläger GPA-djp Regionaljugendsekretärin. Deshalb fordert die GPA-djp Jugend Niederösterreich im Zuge der Kollektivvertragsverhandlungen: Die generelle Übernahme der Internatskosten durch die Arbeitgeber. JETZT!

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Die Welt der Arbeit!

Oktober 30, 2013 - Author: helmutgotthartsleitner

Welt der Arbeit - Logo Wanderausstellung „Welt der Arbeit“

Das Österreichische Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum bereitet seit vielen Jahren spezielle wirtschaftskundliche und gesellschaftspolitische Themen in Form von „Wanderausstellungen“ auf, um auf diese Weise vorwiegend an Schulen junge Menschen in allen Altersklassen von der Volksschule bis zur Matura zu erreichen. Seitens der Schulen bzw. LehrerInnenschaft wird dieses Angebot sowohl als Ergänzung als auch als Abwechslung im Unterricht gerne angenommen.

Beschäftigung mit dem Thema „Arbeitswelt“ – von ihr umgeben, an ihr beteiligt

Die aktuelle Wanderausstellung „Welt der Arbeit“ widmet sich einem umfassenden und immer aktuellen Thema, mit dem SchülerInnen indirekt über Eltern, Verwandte, Bekannte etc. aber vielfach bzw. auf unterschiedliche Weise auch direkt konfrontiert sind. Eine grundlegende und intensive Beschäftigung mit „der Arbeitswelt“ erfolgt jedoch bis zu einem gewissen Alter nur selten und wenn, dann häufig kurzfristig und anlassbezogen.

Mit der aktuellen Wanderausstellung steht ein Bildungsangebot zur Verfügung, mit dem „die Arbeitswelt“ facettenreich und praxisnah wie auch zielgruppengerecht dargestellt und diskutiert wird. Dabei wird weniger auf – zwar auch wichtige aber viel häufiger behandelte – wirtschaftskundliche Inhalte und Themen klassischer Berufsorientierung eingegangen, sondern auf Entwicklungen und strukturelle Phänomene der „Welt der Arbeit“, die uns umgibt und an der wir beteiligt sind. Auch die Themen Regelungen von und Zugänge zu Arbeit selbst spielen in der Aufbereitung eine wesentliche Rolle.

Die 16 Schautafeln der Wanderausstellung befassen sich unter anderem mit Zahlen, Fakten, Daten zu folgenden Details: (mehr …)

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