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GPA-djp kürt besten kaufmännischen Lehrling Salzburgs

Mai 12, 2015 - Author: barbarakasper

17- jährige Christine Schnitzhofer (Bild: Mitte) aus Seekirchen setzte sich gegen starke Konkurrenz aus dem ganzen Bundesland durch

„Der Lehrlingswettbewerb der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) hat eine lange Tradition. Auch in diesem Jahr beteiligten sich über 2.300 kaufmännische Lehrlinge aus dem gesamten Bundesland. Am 9. Mai wurden die Top platzierten der Klassen zur Landesausscheidung eingeladen, um die Besten der Besten zu ermitteln“, freut sich Ines Rehrl, Jugendsekretärin der GPA-djp Salzburg.

Starke Konkurrenz

Die 17-jährige Christine Schnitzhofer aus Seekirchen konnte sich schlussendlich gegen eine beachtlich starke Konkurrenz durchsetzen. Die neue Landessiegerin wird in der Raiffeisenbank zur Bankkauffrau ausgebildet und besucht die Landesberufsschule in Zell am See. Die junge Gewinnerin darf nun ein Jahr lang den Titel „Bester kaufmännischer Lehrling Salzburgs“ tragen. Ehrengast Jürgen Fischer, stellvertretender Vorsitzender der GPA-djp Salzburg, überreichte den Nachwuchskräften ihre verdienten Urkunden.

Die SiegerInnen des Landesberufswettbewerbes nach Lehrjahren:

  1. Lehrjahr:
    Christine Schnitzhofer, LBS Zell am See, Bankkauffrau
    Lehrbetrieb: Raiffeisenbank
  2. Lehrjahr
    Frau Katharina Hofbauer, LBS 6, Bürokauffrau
    Lehrbetrieb: Georg Pappas Automobil Gmbh
  3. Lehrjahr
    Frau Christina Obermoser, LBS 6, Bürokauffrau
    Lehrbetrieb: Salzburger Gebietskrankenkasse

„Die GPA-djp Jugend Salzburg gratuliert allen Gewinnerinnen und Gewinnern, die an diesem umfangreichen Berufswettbewerb teilgenommen haben. Gerade weil die GPA-djp Jugend Salzburg in letzter Zeit mehrmals Mängel in der Ausbildung aufzeigte, freut es uns besonders, diese Personen hervorzuheben, die wirklich auf hohem Niveau ausgebildet werden. Wir gratulieren auch den Ausbildungsbetrieben zu diesen hervorragenden zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, so Christopher Simonlehner, Vorsitzender der GPA-djp Jugend Salzburg.

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Gewerkschaftskritik an neuem Lehrberuf Hotelkaufmann/-frau

März 26, 2015 - Author: helmutgotthartsleitner
Wo sind die Arbeitsplätze?

Auf geteilte Freude stößt bei den Gewerkschaften vida und GPA-djp das bei der Regierungsklausur präsentierte „Lehrberufspaket 2015“. „Natürlich begrüßen wir jede Verbesserung in der Ausbildung von Jugendlichen, gleichzeitig können wir aber nicht nachvollziehen, dass die Regierung jetzt Vorschläge in das Paket hineinnimmt, die mit uns bzw. den zuständigen Stellen nicht vereinbart waren. Das ist ein klares Verlassen der Sozialpartnerschaft und wird von uns sicherlich nicht ohne weiteres hingenommen“, so Andreas Gollner, vida-Fachsekretär für den Bereich Tourismus, und GPA-djp Jugendsekretär Helmut Gotthartsleitner.

„Völlig neue Lehrberufe“ der Regierung sind schon ein alter Hut Heftige Kritik üben die Gewerkschafter an der von den Regierungsparteien geplanten Schaffung des Lehrberufes „Hotelkaufmann/-frau“. „Es gibt bereits eine Lehrausbildung zum Hotel- und Gastgewerbeassistenten. Warum die Regierung jetzt eine neue Ausbildung schaffen will, die nahezu deckungsgleich ist, erschließt sich mir nicht“, kritisiert Gollner. Auch Gotthartsleitner bekräftigt: „Dieser Lehrberuf stellt für uns im derzeitigen Planungsstand eine mehr oder weniger sinnlose Ergänzung der Ausbildung zum Hotel- und Gastgewerbeassistenten dar. Wenn es mehr Fachpersonal an den Rezeptionen braucht, können ja Hotel- und GastgewerbeassistentInnen eingesetzt werden.“ So sieht das auch vida-Fachsekretär Gollner: „Keine Branche braucht zwei ähnliche Lehrberufe. Wenn die Regierung Änderungsbedarf ortet, soll sie es sagen, aber nicht alte Modelle als neue, große Würfe verkaufen. Offenbar sollen mit der Schaffung des neuen Lehrberufes nur die Hoteliers besänftigt werden, die sich durch die Steuerreform unter Druck sehen. Wir werden es nicht zulassen, dass die Ausbildung junger Menschen aufs Spiel gesetzt wird, nur um eine bestimmte Gruppe zufrieden zu stellen.“

 Modernisierung ja, aber nicht im Alleingang! „Wir verlangen, dass die Regierung diesen geplanten Lehrberuf aus dem Gesamtpaket wieder herausnimmt und mit uns darüber verhandelt“, so Gollner. „Auch wir sind für eine moderne Ausbildung, dafür muss sich die Arbeitgeberseite aber mit uns an einen Tisch setzen. Gemeinsam können wir die beste Lösung für eine gute und qualitativ hochwertige Ausbildung im Sinne der Jugendlichen erreichen – wie das auch bisher der Fall war“, so Gotthartsleitner abschließend.

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