Menu

Zur GPA-djp Jugend:

Infos für Handelslehrlinge:

Blog via E-Mail abonnieren

Gib Deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Schließe dich 8 anderen Abonnenten an

© 2012 Firstyme - All rights reserved.

Firstyme WordPress Theme.
Designed by Charlie Asemota.

„Wir wollen uneingeschränkt arbeiten können!“

Gemeinsam mit anderen Organisationen rufen wir am Tag der Arbeitslosen und Vorabend des Tages der Arbeit zur Demonstration für eine uneingeschränkte Arbeitserlaubnis für Flüchtlinge und migrantische Studierende, und den Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit auf.

Arbeitsrecht für migrantische Studierende. Studierende aus Nicht-EU Ländern dürfen nur 10 Stunden arbeiten (Master-Studierende nur 20 Stunden). Die Arbeitserlaubnis erhalten sie immer nur für einen einzigen Job, gespickt mit Hürden, und mit langen Wartezeiten. Das Ergebnis ist, dass Studierende aus Drittstaaten in der Regel schlechtbezahlte Schwarzarbeit machen müssen, wenn sie ein Auskommen finden wollen.

Jugendarbeitslosigkeit. Das ist aber kein rein österreichisches Phänomen, sondern hat viel mit der hohen Arbeitslosigkeit in der EU zu tun. Junge Menschen stellen einen gewaltigen Teil der Arbeitslosen: 5,7 der 26,3 Millionen Arbeitslosen in der EU sind unter 25 Jahre alt. In Österreich sind über 400.000 Menschen ohne Job – so viele, wie seit 1945 nicht mehr.

Krise und Sündenbockpolitik. Entweder will man die migrantischen Jugendlichen zum Sündenbock machen oder den „Einheimischen“ vermitteln, dass man ihre KonkurrentInnen vom Arbeitsmarkt fernhält. Die Behandlung von MigrantenInnen hat mit den absurden Bankenrettungspaketen zu tun. Überall in der EU will man von diesen Schweinereien ablenken.

Widerstand. Auf den Straßen von Spanien, Griechenland, Italien und Portugal haben sich die empörten Jugendlichen längst Gehör verschafft und sind wichtiger Teil der Protestbewegungen. Wir sollten auch gemeinsam protestieren:

  • Für ein uneingeschränktes Arbeitsrecht für Flüchtlinge und migrantische Studierende
  • Für den Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit und für eine lebenswerte Zukunft
  • Die Reichen sollen für die Krise zahlen

Hast du gewusst?

  • Studierende aus Drittstatten können z.B. nicht bei ÖH-Wahlen antreten.
  • Hunderte, die sich in Deutschkursen befinden, dürfen nicht einmal wählen gehen.
  • Sie müssen doppelte Studiengebühren bezahlen.
  • Für eine Aufenthaltsgenehmigung (Visum) müssen sie am Konto 5.000 Euro vorweisen können (über 24 Jahre sogar 9.000 Euro).
  • Wegen derselben Diskriminierung zahlen sie meist hohe Mieten.

Organisiert von: SOLI (Solidarische Linke)

Unterstützt von: Refugee Protest Camp Vienna, KSŠŠD (Klub slovenskih študentk in študentov na Dunaju, Klub slowenischer StudentInnen in Wien), DIDF (Demokratik Işçi Dernekler Federasyonu, Föderation der demokratischen Arbeitervereine), Alevitische Gemeinde Wien, Alevitische Jugend Wien, XYK (Yekîtiya Xwendekarên Kurdistan, Verband der Studierenden aus Kurdistan), GPA-djp Jugend

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: