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GPA-djp zu Praktika: Betroffene bei der Rechtsdurchsetzung unterstützen

Online Plattform „watchlist-praktikum.at“ gibt die Möglichkeit, anonym Arbeitgeber zu melden! „Die von mehreren Kooperationspartnern eingerichtete Plattform soll dazu dienen, die Rechte von jungen Menschen in der Arbeitswelt durchzusetzen. Damit sie die Leistungen bekommen, die ihnen für ihre Arbeit auch zustehen. Wir sind zuversichtlich, dass viele Betroffene uns ihre Erfahrungen und Daten anonym zur Verfügung stellen, damit wir diese an die zuständigen Gebietskrankenkasse weiterleiten können, um den jeweiligen Fall genau zu prüfen“, so die Vorsitzende der Plattform Generation Praktikum Veronika Kronberger (GPA-djp Interessengemeinschaft work@flex).

Die erhobenen Daten werden an die Gebietskrankenkassen weitergeleitet, um die jeweiligen Unternehmen zu prüfen. Die watchlist-praktikum.at gibt es auch, um Missbräuche durch Arbeitgeber bei “Praktika” einzudämmen und zu verhindern sowie jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Ein wesentlicher Vorteil ist auch, dass die Betroffenen bei Vorliegen eines ganz normalen Arbeitsverhältnisses rückwirkend ihr Gehalt und ihre Versicherungszeiten erhalten.

„Wir hoffen, dass allein schon die abschreckende Wirkung zukünftig dafür sorgt, dass Arbeitgeber fairer mit BerufseinsteigerInnen umgehen und ihnen nicht länger das ihnen zustehende Gehalt samt den Sonderzahlungen und zustehenden Urlaubstagen vorenthalten wird. Wir wollen damit einen weiteren Schritt gegen die Umgehung von Gesetzen von jungen Menschen setzen und fordern alle, die von „Scheinpraktika“ betroffen waren oder sind auf, sich zu beteiligen“, erklärt der Bundesjugendsekretär der GPA-djp Helmut Gotthartsleitner.

Dass „Praktika“ viel zu oft unbezahlt und ohne soziale Absicherung, das heißt ohne Meldung zur Sozialversicherung, absolviert werden, ist seit Jahren kein Geheimnis mehr. Und dass es sich bei diesen unbezahlten oder stark unterbezahlten „Praktika“ in der Regel nicht um Ausbildungsverhältnisse oder Volontariate handelt, wird nicht zuletzt durch Studien wie der von FORBA „Praktika und Praktikanten/Praktikantinnen in Österreich – Empirische Analyse von Praktika sowie der Situation von Praktikanten/Praktikantinnen” von 2011 bewiesen. Bei dieser wurden von 41 erhobenen Praktika von Studierenden 39 als Arbeitsverhältnis klassifiziert. Gleichzeitig zeigt jedoch die „Studierenden Sozialerhebung“, des Instituts für Höhere Studien (IHS) aus dem Jahr 2011, dass ca. zwei Drittel der Pflichtpraktika, bzw. ein Drittel der „sonstigen Praktika“ (damit sind Volontariate oder befristete Dienstverhältnisse gemeint die unberechtigterer Weise „Praktika“ genannt werden) unbezahlt absolviert werden. „Je mehr Betroffene sich bei uns melden, desto wahrscheinlicher wird es, dass unbezahlte Praktika in absehbarer Zeit der Vergangenheit angehören“, so Kronberger.

Online-Plattform: www.watchlist-praktikum.at

 

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