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Solidarität mit Jahn B. – Antifaschismus ist kein Verbrechen!

Während es in den letzten Wochen auch in Linz gelang, breit und vielfältig gegen rechte Umtriebe zu mobilisieren, geht nun die justizielle Repression gegen AntifaschistInnen weiter. Jahn B. wurde unmittelbar nach der Demonstration gegen das Burschenschafter-Event „Fest der Freiheit“ Anfang Juni 2014 in Wien festgenommen. Sein „Verbrechen“ war es, dass er die amtshandelnden PolizistInnen aufforderte, den blutig geschlagenen Antifaschisten Hüseyin ins Krankenhaus zu bringen. In der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Wien wird Jahn nun folgendes vorgeworfen: angebliche schwere Körperverletzung, Widerstand gegen die Staatsgewalt und Körperverletzung. Im Fall einer Verurteilung droht ihm eine mehrjährige Freiheitsstrafe.

Getroffen hat es Jahn – gemeint sind aber wir alle

Die Anklage gegen Jahn reiht sich in die skandalträchtigen Vorverurteilungen von AntifaschistInnen des letzten Jahres ein, sodass für ihn – wie zuvor für Josef, Hüseyin und zig andere AntifaschistInnen – längst die Schuldvermutung gilt. Es spielt keine Rolle, was er als Einzelner getan oder eben nicht getan hat, vielmehr geht es darum, Protest gegen Rechts zu kriminalisieren und AntifaschistInnen mundtot zu machen.

Jahns erster Prozesstag ist bereits am 8. April 2015 und muss von einer kritischen Öffentlichkeit begleitet werden. Das Rechtsinfokollektiv sucht zurzeit noch ZeugInnen und Beweise, die der Aufklärung des Sachverhalts dienlich sind. Unter http://at.rechtsinfokollektiv.org/zeug_innenaufruf-4-6-2014-schottentor/ finden sich die notwendigen Informationen. Auch die GPA-djp Jugend ruft die Öffentlichkeit auf, die Augen auf den Prozess nächste Woche zu richten. Zivilcourage darf nicht aus der Öffentlichkeit verdrängt, kriminalisiert und verurteilt werden. Die Verhandlung findet am 8. April um 9:00 Uhr im Saal 208 des Wiener Landesgerichts statt.

Nähere Infos zum Fall sowie Informationen zum Spendenkonto findest du unter http://linz-gegen-rechts.at/solidaritaet-mit-jahn-b-antifaschismus-ist-kein-verbrechen/

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