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DEMO: Schluss mit den Abschiebungen!

Wir rufen alle dazu auf, sich an der Demonstration der Refugee-Bewegung am Dienstag, 6. August 2013 mit Beginn um 18:30 Uhr auf der Rossauer Lände in Wien zu beteiligen. Denn die einzige Antwort auf den massiven Angriff der Regierung, Polizei und Medien auf die Flüchtlingsprotestbewegung muss jetzt breite Solidarität und Unterstützung des Kampfes der Flüchtlinge sein! Deshalb rufen AktivistInnen und Flüchtlinge zur Demonstration am Dienstag auf! Zeigen wir, wie groß die Solidarität und die Ablehnung dieser Wahlkampfaktion der Innenministerin wirklich ist!

Wir fordern:

  • Solidarität mit der Flüchtlingsbewegung!
  • Schluss mit Repression und Kriminalisierung!
  • Bleiberecht und Arbeitsrecht für AsylwerberInnen!

Route: Rossauer Lände – Votivkirche – ÖVP-Zentrale – SPÖ-Zentrale – Innenministerium (Minoritenplatz)

UnterstützerInnen: GPA-djp Jugend, Achse kritischer Schüler_innen (aks) Wien, Selma Schacht, Betriebsratsvorsitzende im Verein Wiener Kinder und Jugendnachmittagsbetreung, Vorsitzende von work@social in der GPA-DJP und Kammerrätin in der Wiener Arbeiterkammer, Gewerkschaftliche Linksblock (GLB), Kid Pex

Mehr Infos:

 

Heute | 6. Juni 2013 | 17 Uhr | Wien: DEMONSTRATION: WE STILL DEMAND HUMAN RIGHTS!

Mehr als ein halbes Jahr Proteste
In vielen europäischen Ländern regte sich diesen Herbst immenser Widerstand gegen das Asylsystem. Im September 2012 zogen Geflüchtete in Deutschland 600 Kilometer von Würzburg nach Berlin und errichteten dort ein Protestcamp. In Reaktion auf ihre prekäre Lebenssituation haben somalische Geflüchtete in Österreich am 10. Oktober zwei Tage und Nächte vor dem östereichischen Parlament protestiert um ihren Forderungen Gehör zu verschaffen.

Traiskirchen – Sigmund-Freud-Park – Votivkirche – Servitenkloster
Am 24. November sind Geflüchtete vom Lager Traiskirchen nach Wien marschiert, um auf katastrophale Missstände im Asylwesen aufmerksam zu machen und ihre Rechte einzufordern. Nach einem Monat Protestcamp bei eisigen Temperaturen im Sigmund-Freud-Park blieben die Forderungen der Refugee-Aktivisten und ihren Unterstützenden von der Politik weitgehend ungehört. Erst nach der gewaltsamen Räumung des Parks durch die Polizei, der Besetzung der Votivkirche und mehreren Hungerstreiks der Refugee-Aktivisten konnte die Politik den Protest nicht länger ignorieren. Mit dem Versprechen auf eine Lösung siedelten die Aktivisten am 3. März 2013 ins leerstehende Servitenkloster im 9. Bezirk um. (mehr …)

„Wir wollen uneingeschränkt arbeiten können!“

Gemeinsam mit anderen Organisationen rufen wir am Tag der Arbeitslosen und Vorabend des Tages der Arbeit zur Demonstration für eine uneingeschränkte Arbeitserlaubnis für Flüchtlinge und migrantische Studierende, und den Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit auf.

Arbeitsrecht für migrantische Studierende. Studierende aus Nicht-EU Ländern dürfen nur 10 Stunden arbeiten (Master-Studierende nur 20 Stunden). Die Arbeitserlaubnis erhalten sie immer nur für einen einzigen Job, gespickt mit Hürden, und mit langen Wartezeiten. Das Ergebnis ist, dass Studierende aus Drittstaaten in der Regel schlechtbezahlte Schwarzarbeit machen müssen, wenn sie ein Auskommen finden wollen.

Jugendarbeitslosigkeit. Das ist aber kein rein österreichisches Phänomen, sondern hat viel mit der hohen Arbeitslosigkeit in der EU zu tun. Junge Menschen stellen einen gewaltigen Teil der Arbeitslosen: 5,7 der 26,3 Millionen Arbeitslosen in der EU sind unter 25 Jahre alt. In Österreich sind über 400.000 Menschen ohne Job – so viele, wie seit 1945 nicht mehr. (mehr …)

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