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Gewerkschaftskritik an neuem Lehrberuf Hotelkaufmann/-frau

Wo sind die Arbeitsplätze?

Auf geteilte Freude stößt bei den Gewerkschaften vida und GPA-djp das bei der Regierungsklausur präsentierte „Lehrberufspaket 2015“. „Natürlich begrüßen wir jede Verbesserung in der Ausbildung von Jugendlichen, gleichzeitig können wir aber nicht nachvollziehen, dass die Regierung jetzt Vorschläge in das Paket hineinnimmt, die mit uns bzw. den zuständigen Stellen nicht vereinbart waren. Das ist ein klares Verlassen der Sozialpartnerschaft und wird von uns sicherlich nicht ohne weiteres hingenommen“, so Andreas Gollner, vida-Fachsekretär für den Bereich Tourismus, und GPA-djp Jugendsekretär Helmut Gotthartsleitner.

„Völlig neue Lehrberufe“ der Regierung sind schon ein alter Hut Heftige Kritik üben die Gewerkschafter an der von den Regierungsparteien geplanten Schaffung des Lehrberufes „Hotelkaufmann/-frau“. „Es gibt bereits eine Lehrausbildung zum Hotel- und Gastgewerbeassistenten. Warum die Regierung jetzt eine neue Ausbildung schaffen will, die nahezu deckungsgleich ist, erschließt sich mir nicht“, kritisiert Gollner. Auch Gotthartsleitner bekräftigt: „Dieser Lehrberuf stellt für uns im derzeitigen Planungsstand eine mehr oder weniger sinnlose Ergänzung der Ausbildung zum Hotel- und Gastgewerbeassistenten dar. Wenn es mehr Fachpersonal an den Rezeptionen braucht, können ja Hotel- und GastgewerbeassistentInnen eingesetzt werden.“ So sieht das auch vida-Fachsekretär Gollner: „Keine Branche braucht zwei ähnliche Lehrberufe. Wenn die Regierung Änderungsbedarf ortet, soll sie es sagen, aber nicht alte Modelle als neue, große Würfe verkaufen. Offenbar sollen mit der Schaffung des neuen Lehrberufes nur die Hoteliers besänftigt werden, die sich durch die Steuerreform unter Druck sehen. Wir werden es nicht zulassen, dass die Ausbildung junger Menschen aufs Spiel gesetzt wird, nur um eine bestimmte Gruppe zufrieden zu stellen.“

 Modernisierung ja, aber nicht im Alleingang! „Wir verlangen, dass die Regierung diesen geplanten Lehrberuf aus dem Gesamtpaket wieder herausnimmt und mit uns darüber verhandelt“, so Gollner. „Auch wir sind für eine moderne Ausbildung, dafür muss sich die Arbeitgeberseite aber mit uns an einen Tisch setzen. Gemeinsam können wir die beste Lösung für eine gute und qualitativ hochwertige Ausbildung im Sinne der Jugendlichen erreichen – wie das auch bisher der Fall war“, so Gotthartsleitner abschließend.

Zivildienst-„Reförmchen“ mit dringendem Nachholbedarf

Untitled-11.jpg„Eine Reform, von der die Betroffenen profitieren,
schaut definitiv anders aus“, kommentiert Helmut Gotthartsleitner,
Bundesjugendsekretär der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp
) die vorgelegten Pläne zum Zivildienst.
Natürlich seien die verbesserte Anrechenbarkeit und das erweiterte
Ausbildungsangebot richtige Schritte, vom Ziel einer tatsächlichen
Win-win-Situation für alle Beteiligten sei man aber noch weit
entfernt, so Gotthartsleitner weiter: „Bei den für die jungen Männer
wesentlichen Punkten wie der Dauer und der Bezahlung ihres
Zivildiensts soll sich offenbar gar nichts ändern. Dieses Reförmchen
hat dringenden Nachholbedarf!“

Die von der GPA-djp-Jugend geforderte logische Verkürzung des
Zivildiensts auf sechs Monate, um ihn auf die Dauer des
Grundwehrdiensts anzugleichen, habe die Innenministerin
beispielsweise mit dem Argument ausgeschlossen, dass Zivildiener im
Gegensatz zu Grundwehrdienern eine Reihe von Vorteilen genießen
würden, da sie etwa zuhause wohnen dürften, ärgert sich
Gotthartsleitner: „Auch die von vielen Seiten geforderte Erhöhung der
Vergütung von monatlich derzeit rund 300 Euro wurde abgelehnt. Das
bedeutet, dass Zivildiener weiterhin mit einem Hungerlohn abgespeist
werden sollen, obwohl weitgehend Einigkeit darüber herrscht, dass sie
einen gesellschaftlich wichtigen Beitrag leisten. Für die
Trägerorganisationen gibt es berechtigterweise Geld, wenn sie eine
Ausbildung, etwa zum Heimhelfer oder zum Kindergartenhelfer,
anbieten. Eine klare Missachtung der Zivildiener und vor allem kein
Ansporn, den Zivildienst zu absolvieren!“ (mehr …)

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