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Einkommensfalle Nebenjob: ÖH und GPA-djp präsentieren Geringfügigkeitsrechner!

Einfaches Tool sorgt für Klarheit bei geringfügiger Beschäftigung! „Mit unserem soeben entwickelten Geringfügigkeitsrechner stellen wir den Studierenden ein Instrument zur Verfügung, mit dem sie schnell und einfach berechnen können, wie viele Stunden sie bis zur Geringfügigkeitsgrenze arbeiten können,“ präsentieren Julia Freidl (ÖH-Vorsitzteam) und Helmut Gotthartsleitner, Bundesjungendsekretär der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) dieses gemeinsame Projekt: Der Geringfügigkeitsrechner liefert auf Mausklick transparent Informationen über die zu leistenden Arbeitsstunden bis zur Gerinfügigkeitsgrenze und über finanzielle Unterschiede zwischen typischen Nebenjobs von Studierenden und den Einkommen von Vollzeitbeschäftigten.

Die Gerinfügigkeitsgrenze liegt derzeit bei Euro 386,80 pro Monat und so variiert es in den verschiedenen Branchen sehr stark, wie viele Arbeitstunden für diesen Betrag zu leisten sind. „Wir kennen Fälle, in denen geringfügig Beschäftigte, ohne es zu wissen, über die sich lt. Kollektivvertrag ergebende Stundenanzahl hinaus arbeiten müssen“, erklärt Julia Freidl (ÖH): „Hier soll der Geringfügigkeitsrechner Klarheit schaffen und Studierenden helfen, einschätzen zu können, ob sie für das geleistete Stundenausmaß gerecht bezahlt werden.“

Laut Studierenden-Sozialerhebung arbeiten knapp zwei Drittel der Studierenden neben dem Studium. „Neben dem politischen Auftrag, diese alarmierende Zahl durch eine Verbesserung des Beihilfensystems zu senken, ist es für ÖH und GPA-djp unumgänglich, die Studierenden mit allen notwendigen arbeitsrechtlichen Informationen zu versorgen. Der Geringfügigkeitsrechner ist ein ganz konkretes Tool für die Betroffenen, damit sie nicht in die Einkommensfalle Nebenjob tappen „, fasst Gotthartsleitner zusammen. „Wir planen bereits weitere arbeitsrechtliche Angebot für Studierende.“

Chaos Nebenjob!? Viel Arbeit für wenig Geld!

Nebenjob!?

Nebenjob!?

Worauf es bei Jobs neben Schule und Studium wirklich ankommt erfährst du hier! Ein Nebenjob ist für SchülerInnen und Studierende längst nicht mehr die Ausnahme. Die GPA-djp Jugend bringt Licht ins Nebenjob-Chaos.

Miete, Lebensmittel, Betriebskosten, Handyrechnung, Internet – das alles kostet Geld. Hinzu kommt, dass wir auch unsere Freizeit genießen wollen und uns einmal eine Kleinigkeit gönnen möchten: ein neues Kleidungsstück oder ein Glas Wein am Samstagabend mit guten FreundInnen. Das Taschengeld der Eltern reicht meist nicht, also versuchen viele sich durch einen Nebenjob etwas Geld dazu zu verdienen. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten neben Schule oder Studium. Einige arbeiten jeden Samstag ganztägig, einige jeden Nachmittag/Abend ein paar Stunden, viele in der Ferienzeit, dafür Vollzeit. Egal in welcher Beschäftigung, es kann immer zu Ungerechtigkeiten kommen. Vielen werden die Überstunden nicht abgegolten, falsch eingestuft oder ein falsches Dienstverhältnis angeboten.

DIENSTVERHÄLTNIS!

Oft entstehen bei den Beschäftigungsformen Mischverhältnisse und es ist nicht ganz klar in welchem Dienstverhältnis man steht. Grundsätzlich gilt, dass echte Dienstverträge – egal ob auf geringfügiger Basis oder nicht – den Arbeitsrechtsgesetzen unterliegen. Darunter fallen zum Beispiel das Angestelltengesetz, das Arbeitszeitgesetz, das Urlaubs- oder das Mutterschutzgesetz. Diese Dienstverhältnisse sind in den meisten Fällen auch an Kollektivverträge bzw. an Betriebsvereinbarungen gebunden. In Österreich sind 98% der Berufsfelder durch Kollektivverträge abgedeckt. Diese Gesetze sind bei freien Dienstverhältnissen allerdings nicht tragend. Deshalb ist es wichtig, in unklaren Fällen bei der Gewerkschaft nachzufragen. (mehr …)

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