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GPA-djp-Studierende Wien erhalten Unterstützung von NR-Abgeordneten für faire Praktika!

Die Studierenden der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Wien holten sich heute im Parlament Unterstützung für ihr Anliegen, faire Bedingungen für PraktikantInnen durchzusetzen. Unter dem Motto „Praktika: fair statt prekär“ bekundeten Abgeordnete der SPÖ und der Grünen ihre Solidarität.

„Bei Praktika hat sich seit geraumer Zeit eine Missbrauchskultur durchgesetzt, die für die Betroffenen untragbar geworden ist. Unter dem Titel Praktikum werden in großem Ausmaß legale Arbeitsverhältnisse umgangen und tausende junge Menschen ausgebeutet und um ihre Ansprüche gebracht. Es freut uns sehr, dass Abgebordnete von Parlamentsparteien unser Anliegen, endlich faire Bedingungen für junge und in Ausbildung befindliche Menschen durchzusetzen, offensiv unterstützen“ so der Vorsitzende der GPA-djp Studierenden Wien Christian Hofmann.

Katharina Kucharowits, die SPÖ-Jugendsprecherin betonte: „Es ist unfassbar, was einige junge Leute beim Berufseinstieg erleben. Sie sind mit so genannten „Praktika“ konfrontiert, werden nicht gescheit oder gar nicht dafür bezahlt, obwohl sie eigentlichen einen vollwertigen Job machen. Kurz gesagt, sie werden von Unternehmen ausgebeutet. Das dürfen wir nicht zulassen. Deshalb weg mit unter- und unbezahlten Praktika und her mit einem gerechten und fairen Lohn für die geleistete Arbeit.“

Daniela Holzinger : „Praktikum bedeutet Ausbildung, nicht Ausbeutung! Viele Studierende erleben leider aber zunehmend das Gegenteil und werden als Billigarbeitskräfte missbraucht – ohne Mehrwert für Studium oder Beruf. Das muss ein Ende haben!“

Für den Abgeordneten der Grünen Julian Schmid „kann es nicht sein, dass unsere ganze Generation schlechtere Arbeitsverhältnisse hat als die Generationen vor uns – und das obwohl wir am besten ausgebildet sind und sich manche Unternehmen mit uns eine goldene Nase verdienen! Wir brauchen hier mehr Fairness, bessere Rechte & lückenlosere Gesetze!“

Schon seit über einem halben Jahr kämpft die GPA-djp, unterstützt vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BASK) und von der „Plattform Generation Praktikum“ auf der Onlineplattform www.watchlist-praktikum.at für mehr Rechte junger ArbeitnehmerInnen. PraktikantInnen können auch rückwirkend anonym melden, wie ihr Praktikum bezüglich Bezahlung und Arbeitszeit abgelaufen ist. Die Angaben werden zur Prüfung an die jeweiligen Gebietskrankenkassen weitergeleitet, die bei Vorliegen von Arbeitsverträgen die sozialversicherungsrechtliche Richtigstellung verlangen können. Zudem werden besonders dreiste Inserate, mit denen PratikantInnenstellen ausgeschrieben werden, auf der Internetseite veröffentlicht.

Die GPA-djp Studierenden Wien auf facebook: https://www.facebook.com/pages/GPA-djp-Studierende-Wien/554750177986407

 

Einkommensfalle Nebenjob: ÖH und GPA-djp präsentieren Geringfügigkeitsrechner!

Einfaches Tool sorgt für Klarheit bei geringfügiger Beschäftigung! „Mit unserem soeben entwickelten Geringfügigkeitsrechner stellen wir den Studierenden ein Instrument zur Verfügung, mit dem sie schnell und einfach berechnen können, wie viele Stunden sie bis zur Geringfügigkeitsgrenze arbeiten können,“ präsentieren Julia Freidl (ÖH-Vorsitzteam) und Helmut Gotthartsleitner, Bundesjungendsekretär der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) dieses gemeinsame Projekt: Der Geringfügigkeitsrechner liefert auf Mausklick transparent Informationen über die zu leistenden Arbeitsstunden bis zur Gerinfügigkeitsgrenze und über finanzielle Unterschiede zwischen typischen Nebenjobs von Studierenden und den Einkommen von Vollzeitbeschäftigten.

Die Gerinfügigkeitsgrenze liegt derzeit bei Euro 386,80 pro Monat und so variiert es in den verschiedenen Branchen sehr stark, wie viele Arbeitstunden für diesen Betrag zu leisten sind. „Wir kennen Fälle, in denen geringfügig Beschäftigte, ohne es zu wissen, über die sich lt. Kollektivvertrag ergebende Stundenanzahl hinaus arbeiten müssen“, erklärt Julia Freidl (ÖH): „Hier soll der Geringfügigkeitsrechner Klarheit schaffen und Studierenden helfen, einschätzen zu können, ob sie für das geleistete Stundenausmaß gerecht bezahlt werden.“

Laut Studierenden-Sozialerhebung arbeiten knapp zwei Drittel der Studierenden neben dem Studium. „Neben dem politischen Auftrag, diese alarmierende Zahl durch eine Verbesserung des Beihilfensystems zu senken, ist es für ÖH und GPA-djp unumgänglich, die Studierenden mit allen notwendigen arbeitsrechtlichen Informationen zu versorgen. Der Geringfügigkeitsrechner ist ein ganz konkretes Tool für die Betroffenen, damit sie nicht in die Einkommensfalle Nebenjob tappen „, fasst Gotthartsleitner zusammen. „Wir planen bereits weitere arbeitsrechtliche Angebot für Studierende.“

Chaos Nebenjob!? Viel Arbeit für wenig Geld!

Nebenjob!?

Nebenjob!?

Worauf es bei Jobs neben Schule und Studium wirklich ankommt erfährst du hier! Ein Nebenjob ist für SchülerInnen und Studierende längst nicht mehr die Ausnahme. Die GPA-djp Jugend bringt Licht ins Nebenjob-Chaos.

Miete, Lebensmittel, Betriebskosten, Handyrechnung, Internet – das alles kostet Geld. Hinzu kommt, dass wir auch unsere Freizeit genießen wollen und uns einmal eine Kleinigkeit gönnen möchten: ein neues Kleidungsstück oder ein Glas Wein am Samstagabend mit guten FreundInnen. Das Taschengeld der Eltern reicht meist nicht, also versuchen viele sich durch einen Nebenjob etwas Geld dazu zu verdienen. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten neben Schule oder Studium. Einige arbeiten jeden Samstag ganztägig, einige jeden Nachmittag/Abend ein paar Stunden, viele in der Ferienzeit, dafür Vollzeit. Egal in welcher Beschäftigung, es kann immer zu Ungerechtigkeiten kommen. Vielen werden die Überstunden nicht abgegolten, falsch eingestuft oder ein falsches Dienstverhältnis angeboten.

DIENSTVERHÄLTNIS!

Oft entstehen bei den Beschäftigungsformen Mischverhältnisse und es ist nicht ganz klar in welchem Dienstverhältnis man steht. Grundsätzlich gilt, dass echte Dienstverträge – egal ob auf geringfügiger Basis oder nicht – den Arbeitsrechtsgesetzen unterliegen. Darunter fallen zum Beispiel das Angestelltengesetz, das Arbeitszeitgesetz, das Urlaubs- oder das Mutterschutzgesetz. Diese Dienstverhältnisse sind in den meisten Fällen auch an Kollektivverträge bzw. an Betriebsvereinbarungen gebunden. In Österreich sind 98% der Berufsfelder durch Kollektivverträge abgedeckt. Diese Gesetze sind bei freien Dienstverhältnissen allerdings nicht tragend. Deshalb ist es wichtig, in unklaren Fällen bei der Gewerkschaft nachzufragen. (mehr …)

„Wir wollen uneingeschränkt arbeiten können!“

Gemeinsam mit anderen Organisationen rufen wir am Tag der Arbeitslosen und Vorabend des Tages der Arbeit zur Demonstration für eine uneingeschränkte Arbeitserlaubnis für Flüchtlinge und migrantische Studierende, und den Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit auf.

Arbeitsrecht für migrantische Studierende. Studierende aus Nicht-EU Ländern dürfen nur 10 Stunden arbeiten (Master-Studierende nur 20 Stunden). Die Arbeitserlaubnis erhalten sie immer nur für einen einzigen Job, gespickt mit Hürden, und mit langen Wartezeiten. Das Ergebnis ist, dass Studierende aus Drittstaaten in der Regel schlechtbezahlte Schwarzarbeit machen müssen, wenn sie ein Auskommen finden wollen.

Jugendarbeitslosigkeit. Das ist aber kein rein österreichisches Phänomen, sondern hat viel mit der hohen Arbeitslosigkeit in der EU zu tun. Junge Menschen stellen einen gewaltigen Teil der Arbeitslosen: 5,7 der 26,3 Millionen Arbeitslosen in der EU sind unter 25 Jahre alt. In Österreich sind über 400.000 Menschen ohne Job – so viele, wie seit 1945 nicht mehr. (mehr …)

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